Der goldene Schwarm – Nick Harkaway

Gepackt hat mich erst mal die Sprache – da kann man fast über jeden Satz schmunzeln oder lachen.

Das kleine Problem – deshalb kann man manchmal der Handlung nicht mehr folgen. Macht aber nix – auf der nächsten Seite wird man vom Autor wieder eingefangen. Hauptpersonen sind Joe Spork, ein eigentlich unauffälliger Mann, der alles reparieren kann was mechanisch ist – am liebsten Uhren. Das hat er von seinem Großvater, von seinem Vater hat er erst mal gar nix. Der war nämlich eine Legende in der Londoner Unterwelt, mit Knarre und allem drum und dran – aber damit hat Joe so gar nichts am Hut, er kennt die ganzen Bosse und Ganoven allerdings.

Edie Bannister ist schon 90, aber weil sie mal ne Spezial-Spezial Agentin war, ist sie auch in diesem Alter noch brandgefährlich.

Unser Joe setzt aus Versehen eine Weltuntergangsmaschine in Kraft, und beide müssen jetzt miteinander den Kampf gegen das Böse aufnehmen. Sehr skurril, manchmal ein bisschen verworren erzählt, aber immer mit diesem englischen Humor, der einfach Spaß macht. Lieblingsszene gleich am Anfang des Buches: Sein Kampf gegen den Parasiten. Das ist die Nachbarskatze, die unbedingt bei ihm einziehen will, und deshalb beschlossen hat, dass Joe ausziehen muss.

Und nur am Rande: Nick Harkaway ist der Sohn von John Le Carre – der muss es ja können……


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