Die dunklen Gassen des Himmels – Tad Williams

Himmel, Hölle und Fegefeuer existieren wirklich und wenn ein Mensch stirbt gibt es eine Art Gerichtsversammlung mit Anwälten des Himmels und der Hölle – dann wird entschieden wohin die Seele geht.

Einer dieser Himmelsanwälte ist Bobby Dollar, eigentlich Engel Doloriel. Er lebt, wie seine Kollegen auch, mit einem menschlichen Körper auf der Erde, hat Kumpels, ein verkorkstes Liebesleben und ’ne Stammkneipe. Ab und zu muss er nach Oben um seinem Chefengel Bericht zu erstatten, aber da ist es ihm eher langweilig. Zu viel Glückseligkeit, und Gott hat er leider noch nie getroffen.

Alles läuft für ihn ziemlich glatt, bis eine Seele vor ihrer Verhandlung, bei der Bobby Dollar als Anwalt eigesetzt war, verschwindet und keiner weiß wer sie hat. Oben oder Unten. Und so geht’s ja nicht, denn das verstößt gegen alle Regeln.

Jetzt lernen wir ne Menge mächtige Engel kennen, aber auch ne Menge fiese Höllendämonen und die Story wird eher ein Thriller – mit phantastischen Hauptdarstellern halt. Es verschwinden noch mehr Seelen, Bobby ist ein bisschen zu neugierig und hat jetzt richtig Ärger und einen uralten Killer am Hals.

Und als wär das nicht schon schlimm genug, verliebt er sich auch noch in eine Höllengräfin. Bobby kommt mir vor wie Bruce Willis in Die Hard – irgendwie schafft er es immer am Leben zu bleiben und sich durch zu ballern, aber er muss auch mächtig Federn lassen. Denn unabsichtlich und unschuldig gerät er in die größte Verschwörung seit Erfindung von Himmel und Hölle.

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