Die geheime Geschichte – Donna Tartt

„Ich nehme an, es gab eine Zeit in meinem Leben, da hätte ich eine beliebige Anzahl von Geschichten gewusst, aber jetzt gibt es keine andere mehr. Dies ist die einzige Geschichte, die ich je werde erzählen können“

Wäre dieses Buch nur ein Krimi dann wäre im Prolog die Spannung schon raus. Denn auf der ersten Seite erfahren wir bereits wer stirbt und wer die Mörder sind. Trotzdem ist es eine der spannendsten Stories die ich je gelesen habe.

Erzählt wird sie von Richard, ein junger Typ aus eher ärmlichen Verhältnissen, der es aber geschafft hat an einer Elite Uni unterzukommen. Dort schreibt er sich für einen Kurs für Altgriechisch ein bei dem er seine späteren Mitmörder kennenlernt- und die Liebe seines Lebens.

Richard ist natürlich vom Lebensstil seiner neuen Freund schwer beeindruckt. Denn: Wer genug Geld hat kann auch die dekadentesten Feste feiern – und eine Zeit lang ist das auch sehr aufregend, bis sich dann die Schlinge um Richard und seine Freunde langsam zuzieht und sie einen aus ihrer Mitte ermorden. Ein Mord, der übrigens nie entdeckt wird. Trotzdem wird er bestraft. Vom Leben, und das ist viel trauriger als Knast.

Die Times hat nach Erscheinen des Buches geschrieben: „Eine erstaunliche Mischung aus einem Kriminalroman und einer Studie des Bösen“, berühmte Autoren haben sich fast überschlagen mit ihrem Lob für Donna Tartt’s erstem Roman. Sie selbst hat 9 Jahre zum Schreiben gebraucht. Und wenn ich richtig gerechnet habe, dann müsste spätestens nächstes Jahr ihr neues Buch erscheinen.

Wenn es auch nur annähernd so packend geschrieben ist wie die geheime Geschichte dann weiß ich schon jetzt, dass ich wieder für die Welt verloren bin bis ich es fertig gelesen habe.

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