Eurovision Song Contest 2015 – Ich bin ein bisschen unzufrieden.

Nicht damit, dass Deutschland keine Punkte bekommen hat. Das ist sehr schade, denn Ann Sophie hat das gut gemacht.

Unzufrieden bin ich eher, weil Belgien nicht gewonnen hat – den Typen fand ich nämlich ziemlich gut, und den Song auch. Unzufrieden bin ich auch, weil Russland so gut bewertet wurde. Der Song war mir zu pathetisch und die Lady hat mir zu viel geschmettert. Und das hat Europa gut gefallen? Verstehe ich nicht. Der Australier war auch gut, ein bisschen Bruno Mars, aber gut. Auch abgeschmettert. Lustig war allerdings, dass jemand in Hamburg gedacht haben muss, es wird eine Massenszene aus „Die Tribute von Panem“ gedreht. Kostüm und Frisur hätten jedenfalls mal rein gepasst.

Wir waren bis zum Ende dabei und hatten einen schönen Abend.
Danke an das Team!

 

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3 Kommentare zu “Eurovision Song Contest 2015 – Ich bin ein bisschen unzufrieden.

  1. Euer Aufschrieb ist ja herrlich. Den halt ich gleich mal dem Gatten unter die Nase- der stellt die Augen ins Eck, wenn ich ESC schaue. Dabei bin ich längst nicht so gewissenhaft wie Ihr. Es grüßt, die Hübi

  2. Ich teile diese Unzufriedenheit. Wir schauen den ESC immer im Irish Pub, da kann man so schön pöbeln. Der Engländer und der Ire pöbelt ja gerne – da reicht es schon, wenn die französische Chansonnette auf der Bildfläche erscheint.

    Noch bevor sie musikalisch den ersten Weltkrieg aufarbeiten konnte, waren sich meine Freunde, ursprünglich aus Cornwell und Belfast, einig: „ZERO POINTS“. Ok, ich habe keine Voruteile, bin Großstädterin und weltoffen. Als Russia dann aber davon gezogen ist, dachte ich auch: ES LANGT! Wir haben denen 12 (!) Punkte gegeben für einen Song, der nicht schlecht und nicht gut war. Unser Lied war auch nicht super, aber auch nicht so schlecht. Wieso sind wir nicht Zweiter?

    Und wo war unser Votum für das Moderne, für Australien oder Belgien? Schade! Ich habe prompt beim Tippspiel verloren. Der Gewinner unserer Runde hatte 4 der Top 5 richtig. Der hat Ahnung, ich nicht! Aber damit kann ich leben.

    PS: Im Irish Pub gucken macht auch deshalb Spaß, weil es für jeden schlechten Song einen Jägermeister gibt. Leider gab es – wie Andrea zuvor richtig bemerkt hat – wenige Ausschläge nach unten. Fast wäre ich nüchtern geblieben, doch dann kam der Freiburg-Abstieg dazwischen …

  3. Ähäm, natürlich sind Deine Erinnerungshilfen-Charakteristiken teilweise politically incorrect, und wenn nicht politically dann doch zumindest ethisch fragwürdig im Sinne der gesetzlichen Gleichbehandlung ;-)
    „dicke Frau“, „Rollstuhl“, „Bubi“, „Kickerfreundin“ … tststs …
    Gleichwohl sind sie inhaltlich korrekt und so habe ich mir das auch so ungefähr gemerkt, samt „Country“, „Bruno Mars“, Brille“ und „James Bond“ und wie kaum anders zu erwarten liegen wir auch sehr ähnlich in der musikalischen Einschätzung :-)

    Die null-zero-garkeine-Punkte für das deutsche Mädel und auch für den Ösibuben sind nicht gerecht! Aber immerhin haben die beiden sich offensichtlich schon im Geiste verbrüdert-verschwestert-verpartnert – ist doch auch schön: vereint im Nuller-Desaster mit potentieller gemeinsamer Zukunft …

    Ich hatte übrigens eine virtuelle FB-Konferenz und wir hatten da auch alle Spaß. Und wir waren uns einig: für einen ESC war das Niveau echt hoch!

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