Illuminati – Dan Brown

Morgens kurz nach 5 wird Robert Langdon in Massachusetts per Telefon geweckt, und keine 24 Stunden später hat er die katholische Kirche und die Vatikanstadt vor der totalen Zerstörung gerettet. Dazwischen liegen 700 der spannendsten Seiten die ich je in den Fingern hatte.

Robert Langdon ist Professor für religiöse Symbologie an der Harvard Universität und er soll ein mysteriöses Brandzeichen identifizieren, dass Mörder auf der Leiche eines Kernforschers eingebrannt haben. Dafür holt man ihn quasi mitten in der Nacht aus dem Bett und fliegt ihn in die Schweiz.

Das Brandzeichen weist auf den Geheimbund der Illuminaten hin, die eigentlich seit Jahrhunderten nicht mehr aktiv sind. Aber Robert Langdon glaubt, dass sich diese mächtige Organisation nur gut versteckt hat, und immer noch ihr altes Ziel verfolgt: Nämlich die komplette Vernichtung der katholischen Kirche.

Der ermordete Kernforscher in der Schweiz hat mit hochexplosivem Zeug experimentiert und es ist ihm sogar gelungen eine kleine Portion davon herzustellen. Klein ist in diesem Fall eine relative Angabe. Das Minihäufchen hat ungefähr die Sprengkraft einer Atombombe und wurde natürlich geklaut.

Im Vatikan soll währenddessen ein neuer Papst gewählt werden. Leider verschwinden die 4 aussichtsreichsten Kandidaten kurz vorher – und die Entführer drohen die Kardinäle an 4 verschiedenen Orten in Rom zu ermorden. Diese 4 Orte wiederum gehören zu einem Weg der früher zu der geheimen Kirche der Illuminaten geführt hat.

Und nur einer kennt sich so gut mit den alten Illuminaten aus, dass er diesen Weg Jahrhunderte später auch noch finden kann. Damit wird unser Harvard Professor Robert Langdon unfreiwillig zum Sherlock Holmes.

Das Buch Illuminati hat wirklich alles was ein guter Thriller haben muß. Die Story ist gut konstruiert und wird nie wirklich platt. Ich habe mal wieder was gelernt: Über den alten Streit zwischen Wissenschaft und Kirche, über die Illuminaten und nicht zuletzt über Rom.

Und genau da muss ich demnächst unbedingt mal hin. Ich will nämlich auch dem geheimen Weg zum ehemaligen Illuminaten Treffpunkt folgen. Alle Zeichen stehen nämlich noch, und ich weiß ja inzwischen wie man sie lesen muss.


Like
Like Love Haha Wow Sad Angry

2 Kommentare zu “Illuminati – Dan Brown

  1. Wie „Die Elfen von New York“ ebenfalls eine Urlaubs-Liegen-Lektüre!
    Das war WIRKLICH sauspannend!
    Und auch ich verspüre seit jenem literarischen Rom-Trip ein tiefes Bedürfnis, die Schauplätze dort selbst abzulaufen …

  2. Ein fesselnd geschriebenes Buch. Man ist sehr schnell in der Welt des Robert Langdon versunken, das Kopfkino funktioniert perfekt, und Verknüpfungen der Handlungsstränge sitzen perfekt! Unbedingt empfehlenswert!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.