„Magisterium – der Weg ins Labyrinth“ – Cassandra Clare

Eine Schule die in Magie ausbildet, eine Hauptperson, 3 Freunde. Nein, ich habe nicht Harry Potter gelesen. Aber wenn man „Magisterium – der Weg ins Labyrinth“ in einem Satz zusammen fasst, kann der Eindruck entstehen. Deshalb gibt es jetzt ein paar Sätze mehr

Ich war auch ein bisschen skeptisch, aber eine der Autorinnen ist bekannt geworden mit ihrer Reihe „Die Chroniken der Unterwelt“, und die sind echt klasse.

Magisterium führt einem als Leser immer leicht in die Irre, denn der Held Collum Hunt ist eigentlich keiner. Sein Vater hat ihm eingetrichtert, dass man Magiern per se nicht trauen kann, weil sie in ihrem Kampf untereinander gerne mal ihre Leute opfern. In so einem Kampf ist Collums Mutter gestorben, und hat nur den Satz „Tötet das Kind“ hinterlassen. Mit letzter Kraft ins Eis geritzt. Warum sie das getan hat erschließt sich aber erst am Ende des Buches, deshalb wird es jetzt auch nicht verraten – und da sind dann auch alle Parallelen mit Harry Potter vergessen.

Unsere Hauptperson Collum hat ein kaputtes Bein, hatte wegen dieses Handycaps auch nie Freunde, bis er in die magische Schule aufgenommen wird. Gegen den Willen seines Vaters deshalb auch völlig unvorbereitet. Kein Gepäck, keine Klamotten, gar nix. Aber einen der besten und berühmtesten Lehrer den die Schule hat. Der hat Collum zusammen mit 2 anderen Schülern ausgewählt, und die drei werden dann auch beste Freunde.

Collum und seine Freunde lernen also Magie und sie lernen einander zu vertrauen. Collum will natürlich auch herausfinden, warum sein Vater so gegen Magie ist, und warum er seinem Lehrer sogar nahe gelegt hat, ihn nicht zu unterrichten. An die Info ist Collum nicht ganz legal gekommen, aber wie gesagt: Er ist auch nicht wirklich ein Held.

Ich hatte großen Spaß beim lesen, ich habe mich an vielen Stellen echt gewundert, welche Schlenker die Story nimmt und hab mich gefreut, dass diese magische Welt ganz anders ist als das Hogwarts Universum.


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