Nashville

Es gibt definitiv keine Serie in der so schön mit Musik umgegangen wird wie in Nashville. Da passt jede Melodie zum Thema, da sind die Songs so wunderbar gesetzt und eben nicht aus den Charts reingeprügelt weil sie grad erfolgreich sind. Man merkt: Da ist die Musik aus einem Guss und in der Hand von einem Profi. T-Bone Burnett, der Meister.

Dazu kommt die Erfinderin der Serie und seine Frau: Callie Khouri. Sie hat einen Oscar für das beste Drehbuch zum Film Thelma & Louise bekommen, und weil sie auf starke Frauen steht, geht’s in Nashville nicht um die üblichen hübschen, jungen Dinger mit dem Mega Fahrgestell, die gibt’s natürlich auch, aber in erster Linie geht es um die etwas ältere Country Sängerin Rayna James. Sie ist mit ihrem neuen Album nicht mehr so erfolgreich und ihre Plattenfirma will sie deshalb auf Tour mit einer jungen, erfolgreicheren Countrysängerin schicken. Da ist natürlich jede Menge Zunder drin.

Man ist in Nashville bei jedem Charakter dabei. Bei den jungen Musikern die in die Stadt kommen um entdeckt zu werden, bei den guten und schlechten Beziehungen die sie untereinander haben und bei der Musik. Alle Schauspieler singen übrigens selbst, und das gibt dem Ganzen noch einen zusätzlichen Kick wenn man es weiß.

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