Niemalsland – Neil Gaiman

Richard hat ’nen guten Job, ’ne gutaussehende Freundin und ein geordnetes Leben in London. Ungefär bis Seite 30.  

Da findet er auf dem Bürgersteig ein verletztes Mädchen und will ihm helfen. Damit ist er ersten seine Freundin los, zweitens sein Leben in Ober-London und drittens mittendrin in einer Welt die er nicht versteht und von der er bislang noch nicht mal geahnt hat, dass sie existiert. Nämlich Unter-London. Grob gesagt ist das die Welt durch die die Londoner U-Bahn fährt.

Dort gibt es Menschen die mit Ratten reden können, Ratten die Adelstitel tragen, einen Zugwaggon der so groß ist wie eine ganze Kleinstadt, einen Wandermarkt der immer nachts an einer anderen Stelle stattfindet, jede Menge Magie und Orte die es an der Oberfläche seit Jahrhunderten nicht mehr gibt.

Das Mädchen das von Richard gerettet wird heißt übrigens Door und kann Türen öffnen. Jede Art von Türen, auch solche in die Zeit oder an weit entfernte Orte.

Und so jagt Richard mit Door durch die Londoner Unterwelt, begleitet von einem Marquis und einer Leibwächterin auf der Suche nach dem Grund für die Morde an Doors Familie und auf der Flucht vor den Mördern, die natürlich auch Door abmurksen wollen. Was das Ganze mit einem Engel namens Islington zu tun hat und warum man immer sein Leben verstecken sollte bevor man sich in Gefahr begibt erfährt nur der, der das Buch liest.

Neil Gaiman sagt, das Buch ist verkehrt rum geschrieben worden, das liegt wohl daran, daß zuerst einmal die Fernsehserie Neverwhere bei der BBC ausgestrahlt worden ist.


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2 Kommentare zu “Niemalsland – Neil Gaiman

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