Sleepy Hollow

„Wir haben einen Untoten, eine psychisch Kranke und einen Zeitreisenden aus dem Unabhängigkeitskrieg?“ – „Das ist unser Team!“

Solche Dialoge sind doch für die Ewigkeit und beweisen: Die Drehbuchschreiber haben Humor.

Ichabod Crane wacht in einer Höhle auf, scharrt sich raus und läuft durch den Wald auf eine Straße. Hoppla, sowas hat er noch nie gesehen, denn er stammt aus dem Jahr 1781. Dort hat er unter George Washington gekämpft, und einer Art Monster den Kopf abgeschlagen, wobei er dabei selbst drauf geht. Jetzt ist er aber wieder wach, ein paar Jahrhunderte später, und der kopflose Reiter auch. Der bringt einige Menschen um die Ecke, weil er seinen Kopf sucht, und Ichabod landet erst mal in der Psychiatrie, weil er a) für die heutige Zeit ziemlich dummes Zeug erzählt, und b) selbst für den Mörder gehalten wird. Aber er kann die junge Polizistin Abbie davon überzeugen, dass der Kopflose einer der Reiter der Apokalypse ist, und der Weltuntergang bevor steht. Abbie ist für Ichabod allerdings gewöhnungsbedürftig. Frauen bei der Polizei? Das kennt er nicht, und dann ist sie auch noch schwarz. Und so haben wir Spaß mit Ichabod, der einerseits nichts von Strom, Autos, Internet oder Energydrinks weiß, andererseits aber entsetzt ist, dass man Wasser bezahlen muss. Und wir haben eine sauspannende Handlung.

Und was läuft ganz am Anfang? „Sympathy for the devil“ von den Stones. Da müssen sie wieder herhalten – Wenns um den Teufel und Rock’n’Roll geht hat noch keiner ein besseres Lied geliefert…..

Like
Like Love Haha Wow Sad Angry

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.